Hühnerrassen auf HOFGUT RUDLOS

Unsere Eier sind etwas Besonderes! Nicht nur, dass die Hühner frei laufen dürfen, unsere Hühner sind mehrheitlich Abkömmlinge alter Hühnerrassen! Mit dem Kauf unserer Eier tun sie also auch etwas für den Erhalt der genetischen Vielfalt bei Legehühnern!

 

links Grünleger, vorne Sperber, rechts hinten Marans
links Grünleger, vorne Sperber, rechts hinten Marans

Und das Beste: Da die Eierfarbe von der Hühnerrasse abhängig ist, bekommen Sie bei uns bunte Eier, ohne künstliche Färbung und das das ganze Jahr über!

Eier in verschiedenen Größen, Formen und Farben
Sie gleichen sich wie ein Ei dem anderen?

Unsere Rassen:

 

Eines vorweg: die meisten unserer Hühner entsprechen nicht den Anforderungen, die die jeweiligen Zuchtverbände an Rassegeflügel stellen, sind also nicht für die Rassezucht und Schauen etc. geeignet. Sie sind aber aus diesen Rassen entstanden.

 

DEUTSCHE SPERBER

 

Das Deutsche Sperberhuhn ist eine Rasse vom Landhuhntyp, die in Kategorie II (stark gefährdet) in der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen aufgenommen wurde.

Ihre gute Legeleistung und ihr zutrauliches Wesen haben unser Interesse für diese Rasse geweckt. Die Eier sind nicht gefärbt, also weiß.

 

Hahn "Egon" (nicht reinrassig)
Hahn "Egon" (nicht reinrassig)
Sperber-Henne
Sperber-Henne

Glucke mit Völkchen
Glucke mit Völkchen

Und: wir haben regelmäßig Nachwuchs! Wenn auch nicht reinrassig und meist „nur“ drei bis sechs Küken, so sind sie auf ganz natürliche Weise von einer gluckenden glücklichen Henne ausgebrütet worden. Die ersten Wochen bleiben sie mit der Glucke im Stall und ohne andere Hühner. Unter Hühnern herrscht Hackordnung und Konkurrenzkampf, weshalb es mitunter vorkommen kann, dass andere Hühner die Küken töten.  Eine brütende Henne muss also separiert werden. Nach wenigen Wochen, wenn die Küken größer sind, werden auch sie ins Freie gelassen um die Welt zu erkunden!

Nähere Informationen zur Rasse finden Sie beim "Erhaltungsverein der Züchter des Deutschen Sperberhuhns und der Deutschen Zwergsperber" unter www.deutschesperber.de

Italiener-Henne
Italiener-Henne

ITALIENER (international auch LEGHORN genannt)

 

Wie der Name vermuten lässt, stammen die Italiener ursprünglich aus Italien. 1835 wurden sie vom Hafen in Livorno nach Amerika verschifft, von wo aus sie 1870 über England nach Deutschland kamen. Die Italiener sind weit verbreitet und werden in über 20 Farbschlägen gezüchtet. Bei uns sind sie braun mit schwarzer Schwanzspitze.
Sie sind gesund, frohwüchsig und für alle deutschen Klimaverhältnisse geeignet. Die Eierfarbe ist - bei reinrassigen - weiß. Bei unseren Italiener-artigen Hühnern haben die Eier Tendenz ins Hellbraune.

Auf Wikipedia finden Sie mehr Informationen.

 

Marans-Henne in Schwarz-Kupfer
Marans-Henne in Schwarz-Kupfer

MARANS

 

Diese ursprünglich aus Frankreich stammende Rasse ist erst seit wenigen Jahrzehnten in Deutschland etabliert. Sie haben einen robusten Körperbau und sind schwarz gefiedert. Auch an den Beinen. Nur die Kopffarbe kann abweichen, von gold-gesperbert zu kupferfarben, bis hin zu ganz schwarz. Ihre Besonderheit: Rotbraune Eier! Die Farbintensität reicht von fast Schokolade-farben bis hellbraun. Die Farbintensität lässt mit zunehmendem Alter nach. Auch hierzu weiß Wikipedia mehr.

 

Sussex-Henne
Sussex-Henne

SUSSEX

 

Diese Rasse wiederum kommt aus England. Ein klassisches Zwienutzungshuhn: Nicht nur reichlich eierlegend, nein, auch als Sonntagsbraten wohl gelitten!

Die Eier sind übrigens hellbraun bis weiß.

 

 

Gockel Igor, Verehrerin
Gockel Igor, Verehrerin

Auch unser Haupt-Gockel Igor gehört in seiner ganzen Pracht dieser Rasse an! 

 

 

ARAUCANA

 

Der Name läßt eine außereuropäische Herkunft vermuten. Und so ist es. Wo sie genau herkommen ist ungewiss, erstmalig dokumentiert sind sie bei den Mapuche-Indianern in Mittelamerika. Charakteristisch ist die Befiederung an den Backen und der nicht hühnerübliche (bzw. nicht vorhandene?) runde Schwanz. Damit nicht genug: Sie legen grüne Eier! Deshalb nennt man sie auch - Araucana kann sich niemand merken - GRÜNLEGER.

Grünleger-Henne - grau
Grünleger-Henne - grau
Grünleger-Henne  - schwarz
Grünleger-Henne - schwarz

Weitere und genauere Informationen finden sich bei Wikipedia oder anderswo im Internet, wenn man einfach die Rassenamen und das Wort "Hühnerrasse" in eine Suchmaschine eingibt.

 

DARÜBER HINAUS

 

werden demnächst Vorwerk-Hühner bei uns einziehen. Die sind dann selbsverständlich reinrassig.

 

Auf die Haltung von Lege-Hybriden, wollen wir in Zukunft ganz verzichten. Derzeit sind etwa noch etwa 5% unserer Hühner Lege-Hybriden.

Lege-Hybriden sind Kreuzungen, die auf das Legen von bis zu 300 Eiern pro Jahr gezüchtet sind und in fast allen modernen Hühnerställen anzutreffen sind.

 

Dass eine solche Zucht dazu führt, dass die Tiere gesundheitliche Mängel genetisch mit auf den Weg bekommen, ist einleuchtend und erwiesen.

Hinzu kommt, dass die männlichen "Lege-Hybriden" (auch bei Hühnern ist das Geschlechterverhältnis etwa 50:50) nach dem Schlüpfen getötet werden, da sie sich nicht als Masttiere eignen, weil sie zu wenig Fleisch ansetzen.

 

Massenhaltungen, egal ob Bio-, Freiland-, Boden- oder Käfighaltung greifen ausschließlich auf diese Hochleistungstiere zurück.